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Vom Ganges zum Himalaya (2005)

Indologische Lehr-Und Wanderjahre-1930-32
Publisher: UNIQUE PUBLICATIONS
Language: German
Total Pages: 411
Available in: Paperback
Regular price Rs. 3,000.00 Sale price Rs. 3,200.00
Unit price per
Tax included.

Description

Vorwort

Anläßlich des hundertsten Geburtstags von Ludwig Alsdorf am 8. August 2004 hat seine Familie beschlossen, den Bericht über die große Indienreise in den Jahren 1930-32 zu publizieren. Der Autor ist im September 1930 abgereist und im Oktober in Allahabad eingetroffen, wo er an der Universi-tät ein Lektorat für Deutsch und Französisch übernahm. Von dort aus hat er an Wochenenden und in den Ferien ganz Nordindien und Teile Südindiens bereist; in den Sommerferien des Jahres 1931 verbrachte er zwei Monate in Kaschmir, und vor der Heimreise im Mai 1932 besuchte er noch Burma und Ceylon. Die letzten Stationen der Reise konnte er aus Zeitmangel nicht mehr beschreiben, sie lassen sich aber aus den nahezu vollständig erhalte-nen Briefen an seine Eltern rekonstruieren und werden hier in einem kurzen Epilog resümiert.

Das Tagebuch war ursprünglich nach den Daten und Orten seiner Abfassung gegliedert und in mehreren Lieferungen in die Heimat verschickt worden; die hier präsentierte Gliederung und die Kapitelüberschriften stam-men von der Herausgeberin. In Anbetracht der Länge des Textes haben wir uns entschlossen, die vollständige Version nur in einer sehr begrenzten Auflage und in Buchform eine um fast die Hälfte gekürzte Version zu ver-öffentlichen. Weggelassen wurden u. a. Beschreibungen einzelner Stationen der Schiffsreise und Berichte über den Besuch von Sehenswürdigkeiten, die sehr bekannt sind und auf dem Programm vieler Indienreisen stehen (z. B. Delhi, Mount Abu, Ahmedabad, Ellora, Ajanta). Dafür haben wir alle Be-schreibungen der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse zu Beginn der 1930er Jahre stehen lassen, als Indien z. T. unter britischer Herrschaft stand und z. T. noch in unzähligen kleinen und kleinsten sog. native states von lokalen Fürsten regiert wurde. Auch viele Einzelheiten über die Strapa-zen und Komplikationen der Bahnfahrten sowie die Probleme des Photo-graphierens - damals war dies ohne Stativ noch fast unmöglich wurden getilgt. Alle in den Text eingefügten Abbildungen stammen von den dama.